Die alternde Gesellschaft und die Antwort der Politik - Mainz 2015

1988 erschien in der „Politischen Meinung” der Konrad-Adenauer-Stiftung ein Aufsatz des  Vorsitzenden Bruno Heck, in dem er dazu aufforderte dem anhaltenden Geburtenrückgang mit einer aktiven Bevölkerungspolitik zu begegnen. 27 Jahre später – das reiche Deutschland ist längst das geburtenärmste Land der Welt – schreibt die Wirtschaftswoche: Manuela Schwesig, die Familienministerin, hat mehrfach deutlich gemacht, dass Geburten nicht im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit stehen. Der renommierte Bevölkerungsforscher Herwig Birg kritisiert in seinem neuesten Buch die Politik, weil sie sich den Geburtenschwund schönrede, obwohl der Trend zur Nullkindfamilie gehe. Baden-Württembergs ehem. Ministerpräsident Erwin Teufel ist überzeugt, dass die Motivation, eine Familie zu gründen, „immer auch eine Wertefrage” sei, dass aber die Familienpolitik neu überdacht werden müsse.


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